Ulrich H. Rose vom 29.01.2012


Viele der heutigen Philosophen, wie zum Beispiel Peter Sloterdijk, sind Allesverstehen-Müsser und Alleserklären-Müsser. Durch ihr überaus großes Wissen sind sie omnipräsent und demzufolge sehen sie sich wahrscheinlich gezwungen durch ihre Omnipräsenz mit großem Wissen aufwarten zu müssen.

Dadurch neigen sie stark dazu, zu jedem Thema ihr Wissen beisteuern zu müssen.

Die Betonung liegt auf "müssen", und das tun sie dann auch.
Nur, das ist nicht der Sinn der Philosophie, sich mit ALLEM und JEDEM zu beschäftigen.

Es würde reichen, wenn sich die Philosophen der Logik widmen und diese nur lehren würden.
Nur, wenn man diese nicht versteht, die Logik, wie soll man diese dann lehren?
Sollte das für Dich zu übertrieben klingen, dann hier nochmal, wie schon zuvor in "Der Rückgang der Philosophie hat folgende Ursachen" und ganz am Ende die Sprüche von Dieter Vollmuth:

Die Philosophen versuchen Lösungen zu erdenken, die sie gar nicht erdenken brauchen, weil es zu jedem Problem die logische Lösung gibt.
Das Problem und die Lösung - auch wenn sie zeitlich getrennt sind - gehören immer zusammen. Deshalb ist die logische Lösung bereits im Problem enthalten.
Nur wenn man den Fokus auf das Problem richtet und sich dabei festbeißt und verspannt, kann man die Lösung nicht sehen. Denn, um die logische Lösung zu erkennen, müsste man sich nur entspannen und den Blick sich weiten lassen.

Die Lösung aktiv zu erdenken bedeutet sich am Problem festzubeißen. Es reicht völlig aus sich zu entspannen und die logische Lösung zu erfassen.

Philosophen sind noch nicht einmal Suchende, denn sie wissen ja gar nicht, dass sie nichts wissen. Erst dann, wenn sie das wüssten und spürten, dass mit ihnen etwas nicht stimmt und aktiv versuchten die Wahrheit herauszufinden - erst dann könnte man von Suchenden sprechen.

Philosophen hängen im Verstand und deshalb können sie die Wahrheit nicht erkennen, selbst dann nicht, wenn man sie ihnen sagt. Ein Philosoph, der nicht mehr im Verstand hängt, ist kein Philosoph mehr, sondern auf dem Weg zu erkennen, dass er ein Weiser ist.


Die Philosophie soll richtungsweisend sein und das klare, unverfälschte Denken aufzeigen und lehren. Mehr nicht!

Die Philosophie muss nicht erklären, warum z. Bsp. in Ägypten oder Libyen – auf Grund der nachlesbaren Historie – dies oder jenes sich so oder so entwickelt hat. Dies ist banales Allgemeinwissen, welches jedem Menschen, wenn er danach sucht, zugänglich ist.

Dass diese omnipräsenten und auch die anderen Philosophen solch ein umfangreiches Wissen präsentieren können, das erstaunt die Menschen sehr und lässt sie nicht erkennen, dass diese Philosophen nur Wissen = banales und überall zu findendes Allgemeinwissen präsentieren.
Das lässt diese Menschen nicht erkennen, dass diese Philosophen nur bessere Wissensverwerter sind, als sie selbst. Das erzeugt Erstaunen und infolge dessen Anerkennung.

Noch einfacher gesagt:
Im Nachhinein ist jeder schlauer und die ganz Schlauen erklären es uns dann wie’s war. Das braucht es nicht.

Viel wichtiger wäre es, im Vorwege durch die Philosophen aufgezeigt zu bekommen, was da sein wird, besser, was da werden könnte und aus welchen Überlegungen heraus sie das begründen.

Ich brauche nicht die Geschichte Ägyptens oder Libyens zu kennen um die Zukunft dieser Länder zu prognostizieren. Es reicht die Menschen zu verstehen. Egal ob hier in Deutschland oder im fernen Libyen, die Menschen verhalten sich überwiegend gleich. Dazu muss man kein Philosoph sein, dazu – um die Menschen zu verstehen – dazu wäre wahrscheinlich ein Psychologe geeigneter.

Meine Feststellung Nr. 1:
Die Menschen sind nicht intelligent. (dies ist einfach zu beweisen und dies geschieht auch vielfach hier in dieser Domain)
Da Die Menschen nicht intelligent sind und nur nach Machtprinzipien funktionieren, aus diesem Grunde kann es generell keine Verbesserung in Nordafrika und auch sonstwo auf absehbare Zeit geben. Welches Machtprinzip sich dort auch herausbildet, und wenn es das Machtsystem eines Rechtsstaates, wie z. Bsp. Deutschlands ist, es wird immer alles nur nach Machtprinzipien und nicht nach Vernunftprinzipien funktionieren.
Den Menschen kann nur durch Gesetzte und Verbote Einhalt geboten werden.
Da wir hier in Deurtschland die besseren Gesetze, als in Lybien und Ägypten haben und die Einhaltung dieser Gesetze auch strenger kontrollieren, nur aus diesem Grunde geht es bei uns gesitteter zu.
Das Problem sind hier wie dort die Wissenden und dieses Wissen in Macht umsetzenden Menschen, nicht die einfachen Bürger auf der Straße. Damit wären wir wieder indirekt bei den Allesverstehen-Müssern und Alleserklären-Müssern, den Philosophen.
Auch diese sind auch nur eine Elite von Wissenden, die ebenfalls nach den Machtprinzipien handelt und sich in dieser Gesellschaft durch Wissenwiedergabe bereichert. Besser wäre es, die Philosophen würden sich durch DenKen hervortun. Intelligentes Verhalten von ihnen zu verlangen, das wäre schon zuviel verlangt.

Meine Feststellung Nr. 2:
Noch nicht mal die Mehrzahl der Philosophen selbst erkennt, was eigentlich der Sinn der Philosophie ist. (auch dies habe ich hier mehrfach und hinlänglich begründet)
Und - wer z. Bsp. Immanuel Kant als Denker und Vordenker einstuft und als bedeutenden Philosophen sieht, der ist meiner Meinung nach ähnlich wirr im Kopf, wie es Kant selbst war. -> siehe dazu die Nr. 206 "Kritik an Kant". Kein Wunder, dass kaum einer der normalen Menschen auf der Straße die Philosophie und die Philosophen versteht.

Bitte sieh Dir wegen den "heutigen Philosophen" meine Recherche zum Wort „Philosophie“ weltweit an und Du wirst zu verstehen beginnen, was die Menschen in der Philosophie suchen und was ihnen stattdessen in den Medien und in Büchern geboten wird.
Diese Infos sind auch zu finden unter: „Der Rückgang der Philosophie hat folgende Ursachen


Wenn Du das verstanden hast – und das behaupte ich, auch die Philosophen schon längst hätten verstehen müssen – dann wirst Du begreifen, dass diese Allesverstehen-Müsser und Alleserklären-Müsser mit ihren Beiträgen in den Medien müßig sind.
Es ist letztendlich für die Zuhörer brotlose Kunst, nur - man bedenke - für die Allesverstehen-Müsser und Alleserklären-Müsser ist es ihr Broterwerb!

Solange, wie kaum jemand die Philosophie begreift, solange wird es diese Allesverstehen-Müsser und Alleserklären-Müsser geben ohne Bezug zur Realität und Wirklichkeit. Siehe dazu "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?"

Deshalb zum wiederholten Male hier in Definition-Bewusstsein.de:

Die Philosophie ist das klare, unverfälschte Denken.

Die Philosophie gehört, als die wichtigste Grundlage für das Gehirn, einen jeden Schüler gelehrt.


Wer dies, das klare, unverfälschte Denken in seiner Jugend* verstanden und verinnerlicht hat, der wird von der Wahrscheinlichkeit her weniger Kinderschänder, weniger Verbrecher, weniger geldgierig, weniger machtgeil sein.
* Jugend deshalb, weil wir Erwachsene nicht mehr umzupolen sind.

Ulrich H. Rose vom 29.01.2012

Hilfreich zum Verstehen meiner Gedanken ist auch die Nr. 246:
"ZEIT PHILOSOPHIE" in DIE ZEIT Nr. 25 Juni 2013 mit dem Titel "Was ist das gute Leben?" und die anderen Fragen unserer Zeit, beantwortet von den Denkern der Gegenwart. Hier wird überdeutlich, dass unsere "Denker der Gegenwart" eindeutig nicht denken können. Nachtrag am 07.07.2019: Verbinde diese Gedanken in diesem LINK mit dem Spruch von 2019, der gleich folgt und google den mal, dann wirst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit feststellen*, dass Philosophen nicht anders unterwegs sind, als Politiker. Sie stellen lieber Fragen, als dass sie Antworten geben. Eine Antwort ist angreifbar, eine Frage kaum! Deshalb stellen Philosophen lieber Fragen, um ihre Positionen in der Gesellschaft zu erhalten, und um damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Deshalb werden Politiker von Rhetorikern hingetrimmt, Fragen zu stellen, was zum Ziel hat, deren Positionen in der Gesellschaft zu erhalten - besser noch - auszubauen, und um damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Antworten zu geben und dann auch noch Probleme zu lösen, das bedeutet nur selber Probleme mit wohlfeilen und lauten Randgruppen zu bekommen. Das wollen Philosophen und Politiker nicht, vernünftig sein und Antworten geben, da es ihnen allen an Vernunft fehlt! Ende Nachtrag am 07.07.2019

Sieh jetzt auch noch nach, was Philosophen sind: Philosophen sind, wie viele gescheite Menschen nur "Wissenwiedergeber" - ihr Gehirn ist vergiftet durch die "Hermeneutik", die "in sich" Schwachsinn ist, da der Grundgedanke eines idealen Denkers (wie z. Bsp. Heraklit) nicht verstanden wurde.

Ich "denKe", dass ein Philosoph, der Sätze ...

Ich "denKe", dass ein Philosoph, der Sätze ... Ich "denKe", dass ein Philosoph, der Sätze mit "ich glaube" beginnt, - wie Wolfram Eilenberger - nur glaubt, dass er denKt. Spruch von Ulrich H. Rose vom 25.06.2019

weitere Domains: www.Definition-Intelligenz.de und www.Definition-Bewusstsein.de