Angefangen wurde diese Abhandlung am 18.11.2015 und am 14.12.2016 in DB unter der Nr. 322 veröffentlicht.
Diese Nr. 322 wurde heute, am 03.07.2017 noch etwas überarbeitet und gekürzt.

Meinen Überlegungen nach gab es bisher nicht sehr viele Menschen, die denKen konnten.

DenKen kann jeder nur 250ste Mensch.
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Bei den folgenden Menschen bin ich mir sicher, dass sie denKen konnten:.

Heraklit

Buddha

Gustave Le Bon

Albert Schweitzer

Albert Einstein

Al-Ma'arri
-> siehe ganz am Ende einen Spruch von ihm
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Was sagte der Schweizer Aphoristiker Walter Fürst (*1932) zum DENKEN:
Denken lernt der Mensch immer als Letztes.

Das sehe ich genau so und das bedeutet:

1. Das DenKen, das kann man nur lernen, das ist nicht angeboren.
2. Nicht jeder Mensch gelangt zum DenKen, dies ist nur einer von 250ste.
3. Wegen des aktuellen Schulsystems kann man nur in einem gesetzteren Alter zum DenKen hin kommen.
4. DenKen ist die unabdingbare Voraussetzung hin zur Intelligenz.
5. Aus 4. kann mit hoher Wahrscheinlichkeit gefolgert werden, dass nur sehr wenig Menschen intelligent sind.
6. Ältestenräte müssen mindestens 60 Jahre alt sein, um zu einigermaßen guten DENK-Resultaten zu kommen.
7. Wenn wir die Macht- und Geldgier in unseren Firmen einigermaßen in den Griff bekommen wollen, dann müssen wir die Geschicke der Firmen in die Hände von älteren und denKfähigen Menschen legen. Anzufangen wäre hier bei den Banken. Nur, welcher Banker ist mindestens 60 Jahre und ehrlich?

Oder anders gefragt - wenn Du den nachfolgenden Artikel von Marc Brost und Andres Veiel gelesen hast: Welcher Banker kann noch ehrlich sein?
Hier der Artikel von Marc Brost und Andres Veiel in DIE ZEIT vom 30.10.2015 "Deutsche Bank: Sie nennen es Sterbehaus.":

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Und jetzt zu jemandem, der zum DenKen hin gefunden hat:

Daniel Kahneman



Schnelles Denken - langsames Denken:

Wenn ich neuerdings über das DENKEN schreibe, dann komme ich nicht umhin, den Wirtschaftsnobelpreisträger Daniel Kahneman, einen Philosophieprofessor zu erwähnen, der 2012 das Buch "Schnelles Denken, langsames Denken" herausbrachte. Sein "langsames Denken" entspricht meinem DenKen"
Die englischsprachige Originalausgabe "Thinking, Fast and Slow" erschien am 25. Oktober 2011.
Das "langsamen Denken" bei Daniel Kahneman ist dasselbe, was ich mit meinem besonders geschriebenen "DenKen" meine.
(Daniel Kahneman bekam 2002 den Wirtschaftnobelpreis)

Der Unterschied von Daniel Kahneman zu mir:
Er brauchte, zusammen mit Amos Tversky, über 30 Jahre, um zu solchen Erkenntnissen zu kommen.
Bei mir waren es 4 Stunden des NACHENKENS am 09.08.2011. Das Resultat: "Der blinde Fleck beim Denken"
Bitte beachte das Datum. Meine Veröffentlichung war 2 Monate vor der Veröffentlichung der Originalausgabe "Thinking, Fast and Slow"

Einige Aussagen von Daniel Kahneman zum Thema "DenKen":

Die Neigung,
die Geschichte der eigenen Überzeugungen
im Lichte der tatsächlichen Ereignisse umzuschreiben,

erzeugt eine robuste kognitive Illusion.
Unsere Neigung zu kausalem Denken
macht uns anfällig für gravierende Fehler
bei der Beurteilung der Zufälligkeit echter Zufallsergebnisse.
Aus dem Buch "Schnelles Denken - langsames Denken" Seite 146


Narrative Verzerrungen*
gehen zwangsläufig aus unserem anhaltenden Bestreben hervor, die Welt zu verstehen.
[…] Sie konzentrieren sich auf ein paar markante Ereignisse, die geschehen sind,
und nicht auf die zahllosen Ereignisse, die nicht geschehen sind.
* Beschreibung, wie fehlerhafte Geschichten über die Vergangenheit unsere Weltanschauungen und Zukunftserwartungen prägen.


In Anbetracht dessen, wie wenig wir wissen,
ist es absurd, wie fest wir an unsere Überzeugungen glauben.
Menschen sind von einem unerschütterlichen Glauben an ihre Überzeugungen,
und seien sie noch so absurd, erfüllt,
wenn sie darin von einer Gruppe Gleichgesinnter bestärkt werden.


Menschen, die ihre Zeit damit verbringen - und ihren Lebensunterhalt damit verdienen -,
sich gründlich mit einem Sachgebiet zu beschäftigen, erstellen schlechtere Vorhersagen,
als Dartpfeile werfende Affen, die ihre "Entscheidungen" gleichmäßig über alle Optionen verteilt hätten.
Selbst auf dem Gebiet, das sie am besten kannten, waren Experten nicht deutlich besser als Nichtexperten. Diejenigen, die mehr wissen, liefern geringfügig bessere Vorhersagen als diejenigen, die weniger wissen. Aber diejenigen mit dem meisten Wissen sind oftmals weniger zuverlässig. Das ist darauf zurückzuführen, dass jemand, der mehr Wissen erwirbt, eine verstärkte Illusion von seinen Fähigkeiten entwickelt und diese in einer unrealistischen Weise überschätzt.


Unsere beruhigende Überzeugung dass die Welt einen Sinn hat,
ruht auf einem sicheren Fundament:
Unserer beinahe unbegrenzten Fähigkeit, die eigene Unwissenheit zu ignorieren.
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Ähnliches, wie Daniel Kahneman sagten:

Philip E. Tetlock, * 2. März 1954 in Kanada, US-amerikanischer Psychologe, Professor an der University of California, Berkeley:
Experten sind geblendet von ihrer Brillanz
und hassen es, danebenzuliegen.
Nicht ihre Überzeugungen,
sondern ihre Art zu denken, führt sie in die Irre.


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und Paul Everett Meehl in seinem Buch:
Clinical vs. Statistical Prediction: A Theoretical Analysis and a Review of the Evidence (1954)
analysierte Meehl die Vermutung, dass die formale, algorithmische Auswertung weniger Kriterien
Verhalten besser vorhersagen und bessere Therapieentscheidungen treffen kann,
als die gebräuchliche Arbeitsweise der Kliniker,
die zum Teil hochkomplexe Informationen subjektiv bewerten
und ihre Entscheidungen subjektiv, informal, intuitiv treffen.

Ein Grund dafür ist, dass formale Algorithmen, im Gegensatz zu Expertenurteilen, 100 % reliabel sind,
das heißt mit denselben Daten kommen sie immer zu denselben Vorhersagen und Urteilen.

Dagegen widersprechen zum Beispiel erfahrene Radiologen
bei der Beurteilung von Röntgenbildern sich selbst in 20 % der Fälle.

Ein weiterer Grund ist, dass Experten zu viel Vertrauen in ihre Langzeit-Prognosen haben,
bei denen der Zufall eine Rolle spielt.

Meehls Buch löste einen Sturm der Entrüstung aus,
wurde jedoch von zahlreichen (Stand 2011: etwa 200) Studien bestätigt.

Unter vielen anderen bestätigt eine Metaanalyse aus dem Jahre 2000 diese Annahme Meehls
Bei Personalentscheidungen verschlechtern Vorstellungsgespräche die Qualität der Kandidatenauswahl.

Paul Everett Meehl
US-amerikanischer Psychologie-Professor
und Wissenschaftsphilosoph.
* 3. Januar 1920 in Minneapolis
† 14. Februar 2003

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Und aus Deutschland:

Prof. Dr. i.R. Ernst Pöppel
Institut für Medizinische Psychologie
Ludwig-Maximilians-Universität München
Goethestr. 31
80336 München

Aktuell mit 75 Jahren in Peking tätig
(* 29. April 1940 in Schwessin, Pommern) ist ein deutscher Psychologe.

Siehe dazu die "Zusammenhang der IGW "Immateriellen Gedankenwolke" und der Gegenwartserfassung im 3-Sekundenzeitfenster von Prof. Dr. Ernst Pöppel."

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Berhold Brecht:

Und was sagte Berhold Brecht indirekt zum Thema "DENKEN":

Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
und schrien sich zu ihre Erfahrungen, wie man schneller sägen könnte,
und fuhren mit Krachen in die Tiefe,
und die ihnen zusahen,
schüttelten die Köpfe beim Sägen und sägten weiter.


So, wie Bertholt Brecht, sehe ich das heute = der 18.11.2015. Wer denkt schon auf den Ästen????
Dies betrifft u. a. die Diskussionen um die Flüchtlingsströme aus den weltweiten Krisengebieten nach Deutschland.
Die wirklichen Ursachden werden in den Diskussionsrunden nicht genannt.
Deshalb kann auch nicht über die wirklichen Ursachen nachgedacht werden.
Deshalb kann es auch keine Lösungen geben.
Die wirklichen Ursachen sind hier bei mir vielfach nachzulesen.
Solltest Du zuerst hier gelandet sein, dann wirst Du evtl. die Ursachen nicht kennen.

Hier die Auflösung: Es gibt 2 grundsätzliche Ursachen!
Einmal der Glaube und zum Anderen das "nicht zugeben Können", vor allem der Männer unter uns.

Die Konsequenzen daraus:
Verabschiedet Euch vom Glauben und fangt ernsthaft zu DenKen an!!!
Zum "nicht zugeben Können", da fällt mir leider keine Lösung ein.
Da gibt es in unseren Gehirnen Mechanismen, die es uns scheinbar nicht erlauben, über unseren Schatten zu springen.

Dieses Problem in unseren Gehirnen nennt sich "Der blinde Fleck beim Denken"
Der blinde Fleck beim Denken ist ein "Problem in sich" und kaum lösbar.

Und, wer sagt, dass der Islam zu Deutschland gehört, der sollte das schleunigst revidieren.

Wer sagt, dass der Islam nichts mit Terror und Unterdrückung zu tun hat, der beschönigt nicht, der lügt!

Ein weiteres Beispiel dazu aus unserer Vergangenheit in Europa:
Wer sagt, dass das Christentum nichts mit Verfolgung, Unterdrückung und Hexenverbrennungen zu tun hatte, der lügt!

Unser Problem dabei in Deutschland und Europa beim Umsetzen hin zur Vernunft - zur Rücknahme des Satzes "Der Islam gehört zu Deutschland":
Unsere Glaubwürdigkeit wäre dabei nicht sehr groß, weil wir selber dem Glauben anhängen, und dieser, unser Glaube war im Mittelalter nicht besser als der jetzige Islam. Warum holen wir uns das Mittelalter zurück? (Nr. 172) und die Nr. 171 "Imame in die Schulen. Den Bock zum Gärtner machen"
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Unsere beruhigende Überzeugung

Unsere beruhigende Überzeugung, dass ... Unsere beruhigende Überzeugung, dass die Welt einen Sinn hat, ruht auf einem sicheren Fundament: Unserer beinahe unbegrenzten Fähigkeit, die eigene Unwissenheit zu ignorieren. Spruch von Daniel Kahneman. Aus dem Buch "Schnelles Denken, langsames Denken"

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Gesellschaften, die sich auf ein religiöses

Gesellschaften, die sich auf ein religiöses ... Gesellschaften, die sich auf ein religiöses Menschenbild und eine religiöse Weltsicht gründen, können nicht modern sein. Spruch von Adonis, alias Ali Ahmed Said Esber

LINK zur Nr. 279 "Der Untergang des Morgenlandes" von Ali Ahmed Said Esber
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Sie alle irren Moslems, Christen, Al-Ma`arri Sie alle irren Moslems, Christen, Juden und des Zoroaster Legion. Die Menschheit kennt weltweit nur diese beiden: Den einen, mit Verstand wohl aber ohne Religion, Den andern, religiös, doch ohne Hirnarbeiten. "

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Jemand, der mehr Wissen erwirbt

Jemand, der mehr Wissen erwirbt, entwickelt ... Jemand, der mehr Wissen erwirbt, entwickelt eine verstärkte Illusion von seinen Fähigkeiten und überschätzt diese in einer unrealistischen Weise. Daniel Kahneman

Siehe zum Spruch von Daniel Kahneman auch "Wissenwiedergeber"
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Vom Glauben über DenKen die Intelligenz

Vom Glauben über DenKen die Intelligenz ... Vom Glauben über DenKen die Intelligenz, Verstand, Bewusstsein, Vernunft, Liebe, Glück, Wahrheit und Erkenntnissen bis zur Weisheit. Ulrich H. Rose vom 18.03.2017. Einer von 250 kann DenKen. Einer von 100.000 gelangt zur Intelligenz. Einer von 120.000 gelangt zu Verstand. Einer von 200.000 gelangt zu Bewusstsein. Einer von 500.000 gelangt zur Liebe. Einer von 500.000.000 gelangt zur Wahrheit. Einer von 20 Millionen kann NEUES erdenken = Erkenntnisse hervorbringen. Einer von 10 Milliarden gelangt zur Weisheit.

Vom Glauben Denken Intelligenz zur Weisheit Von Ulrich H. Rose vom 05.07.2016 = Nur bei den Zahlen optimierte Version von 2013

Wenn Du wissen willst, warum der Glaube = VL 190 (und auch das Wissen VL 193) sich auf die Menschen negativ auswirkt, dann sieh Dir "Die Bewusstseinsebenen" an.
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Der blinde Fleck beim Denken

Der blinde Fleck beim Denken Der blinde Fleck beim Denken, oder der blinde Fleck des Denkens. Daraus ergibt sich: a. Je gescheiter, desto uneinsichtiger b. Je gescheiter, desto kategorischer c. Je gescheiter, desto kompromissloser d. Je gescheiter, desto dogmatischer e. Je gescheiter, desto unreflektierter im Denken und Handeln f. Je gescheiter, desto zerstörerischer für die Menschen g. Je gescheiter, desto zerstörerischer für die Umwelt. Ulrich H. Rose vom 09.08.2011

LINK zu "Der blinde Fleck beim Denken"
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