Diese Abhandlung "Definition Gerechtigkeit" ist meine Ergänzung zu der Nr. 246 vom 19.07.2013 zu einem Artikel „Was ist Gerechtigkeit“ in DIE ZEIT Nr. 25 vom Juni 2013 von Martha Nussbaum, Professorin an der Uni in Chicago.

Definition von Gerechtigkeit nach Ulrich H. Rose:

Gerechtigkeit bedeutet den idealen Einigungs-Zustand zwischen zwei Menschen, wenn diese zu einem speziellen Thema oder Gegenstand nachdenken und jeder für sich einen ausreichenden und zufriedenstellenden Anteil am Thema oder am Gegenstand für sich in Anspruch nehmen kann.


Wenn diese 2 Menschen über ein anderes Thema, oder einen anderen Gegenstand nachdenken würden, so wäre darin ein neuer Ausgangspunkt für eine eventuelle Einigung zu sehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass hier ein idealer Einigungs-Zustand = sich ein übereinstimmendes Gerechtigkeits-Empfinden bei Beiden einstellt, ist eher gering.

Dies bedeutet, Gerechtigkeit und das Gefühl des Gerechtigkeits-Empfindens kann sich nur bei einem Menschen alleine einstellen, evtl. auch noch bei 2 Menschen, siehe dazu den vorherigen Absatz.
Je größer die Anzahl der Menschen (mehr als 2) ist, desto unwahrscheinlicher wird es, dass sich bei allen Beteiligten ein Gerechtigkeitsempfinden = Gerechtigkeit einstellt.

Gerechtigkeit ist aus dieser Überlegung heraus nicht allgemein gültig definierbar.

Auch die Wahrheit kann uns Menschen nicht durch Definitionen näher gebracht werden.
Siehe dazu "Was ist die Wahrheit?" hier unter Logik

Die Gerechtigkeit ist ein schwammiger Begriff, der mit einer neuen Klassifizierung abzulegen und einzuordnen ist, damit nicht darüber gestritten werden kann, da die bisherigen Definitionen von Gerechtigkeit wahrscheinlich fast so vielfältig sind, wie es Menschen auf der Erde gibt, mit den unabsehbaren und ziemlich sicheren Folgen von Streit.
Vorgenanntes gilt nur für die Masse von 99,999% der Menschen, d.h., für fast alle Menschen.


Für den Rest von 0,001%, dies sind die intelligenten Menschen, gilt Folgendes:

Wirkliche Gerechtigkeit kann sich nur zwischen intelligenten Menschen einstellen.
Hier sind die Voraussetzungen für „zugeben können“ und „nicht glauben müssen“ plus „dem Denken nach Wahrscheinlichkeiten“ vorhanden.

Das wiederum bedeutet, dass für jegliche Gerechtigkeits-Diskussion bei der „Masse Mensch“ die Voraussetzungen fehlen, die der Intelligenz.

Hier mal die Wahrscheinlichkeit bemüht: Bei 0,001% intelligenter Menschen ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich
a. zwei intelligente Menschen treffen und
b. diese dann über Gerechtigkeit diskutieren würden.

Der Rest der Menschen inklusive Philosophen etc. verliert sich in kontraintelligenten Diskusionen. Siehe das Beispiel Martha Nussbaum mit ihren aufgeführten, weiteren Beispielen, die zwangsläufig dazu führen - statt Antworten geben zu können - weitere Fragen stellen zu müssen.
Die Wirrnis ist perfekt. (Ein in sich unlogischer Satz, aber treffend.)
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Zum Begriff Gerechtigkeit siehe auch "Was ist ein Begriff?" in Definition-Intelligenz.de unter "Über das DenKen".
Dort wird Gerechtigkeit als "Sinnloser Begriff" eingeordnet.
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Gerechtigkeit kann es nicht geben

Gerechtigkeit kann es nicht geben ... Gerechtigkeit kann es nicht geben, Gerechtigkeit kann sich nur ergeben. Spruch von Ulrich H. Rose vom 02.07.2017

.. und das 5 Minuten vor dem Tod:

Gerechtigkeit stellt sich unausweichlich ein ...

Gerechtigkeit stellt sich unausweichlich ein ... Gerechtigkeit stellt sich unausweichlich ein, wenn das Unterbewusstsein emporquillt. Dies ist zirka 5 Minuten vor dem Tod das Fall. Dies habe ich aus zuverlässigen Quellen (Sterbebegleiter) das erste Mal mit 45 Jahren gehört. Seitdem passe ich noch mehr auf mich auf. Dieses „auf mich“ Aufpassen fing im 16. Lebensjahr in Ludwigshafen an, nach meinem ersten prägenden Erlebnis. Wenn Du "Kraftaufwand Deines Gehirns" mit den Gänsefüßchen googelst, dann findest Du die Geschichte dazu. Spruch von Ulrich H. Rose vom 31.10.2018

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"Sigmund Freud und Albert Einstein weitergedacht"

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