Ulrich H. Rose vom 10.08.2010

Gedanken über die Sinne und die Sinnesorgane


Generelles zu den Sinnesorganen:
Zu den klassischen, wahrscheinlich von Aristoteles postulierten Sinnen gehören die uns bekannten 5 Sinne: Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken und Riechen. Jedem dieser Sinne ist ein Sinnesorgan zugeordnet. Dem Sehen das Auge, dem Hören das Ohr, dem Fühlen die Haut, dem Schmecken der Mund/die Zunge, dem Riechen die Nase.

Die Neurowissenschaftler kommen auf weiter 5 Sinne, welche die 5 klassischen Sinne auf 10 Sinne ergänzen.
Den Gleichgewichtssinn (vestibuläre Sinn = räumliche Orientierung und Körper-Balance)
Der Körpersinn (Propriozeption) = das Gefühl für den eigenen Körper, das Wahrnehmen von Körperbewegung. Der Körpersinn wird gesplittet in den viszeralen Sinn = Die Wahrnehmung der inneren Organe, auch Hunger, die Temperatur-Wahrnehmung durch Thermorezeptoren und die Nozirezeptoren (nocere, lat.: schaden) = ein unabhängiges System aus langsamen und schnellen Nervenbahnen um angemessen auf drohende Verletzungen reagieren zu können

Egal, ob wir 5, 7, 10 oder auch 12 Sinne zugrunde legen und diesen Sinnen die entsprechenden Sinnesorgane/ Rezeptoren zuordnen, alle diese Sinnesorgane wären ohne Sinn, wenn es nicht die Steuereinheit, das Gehirn gäbe, in welches die Rezeptoren dieser Sinnesorgane ihre Impulse schicken, um dort ausgewertet zu werden mit entsprechenden Reaktionen für den Organismus.

Meinen Überlegungen nach gibt es nur ein Sinnesorgan, das Gehirn, welches den Impulsen der Rezeptoren erst Sinn gibt durch Zuordnung und Vergleiche. Da ein Impuls von einem sogenannten Sinnesorgan noch keinen Sinn macht – erst das Gehirn macht daraus einen Sinn - wäre es sinnvoll diesen Sinnesorganen die Vorsilbe Sinn.. zu entziehen und durch eine andere Vorsilbe zu ersetzen. Das ist aber zu meinem folgenden Leitgedanken, das Gehirn ist das einzige Sinnesorgan, eher nebensächlich.
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Das Gehirn ist das einzige Sinnesorgan des Menschen:

Meine Postulate:

1. Nur das Gehirn kann dem Wirrwarr der Impulse – auch von 2 und mehr (Sinnes-) Organen aus kommend – einen Sinn geben.

2. Wenn dieses Gehirn den ankommenden Reizen/Sinneswahrnehmungen einen Sinn geben kann, dann müsste es doch auch dazu fähig sein sich selbst a. zu verstehen und b. einen Sinn "in sich" zu finden. Es muss auch eine Eigenwahrnehmung des Gehirns, einen Gehirn-Sinn geben. Das heißt, es dürfte einige wenige Menschen/deren Gehirne geben, denen es möglich sich selbst zu verstehen. Die erste großartige Stufe wäre, sich in seinem DenKen - in Reflexionen zur Umwelt - zu verstehen.

3. Dieser Gehirnsinn unterteilt sich nach meinem DenKen in:

a. Den Verständnis-Sinn für sich selbst - im Sein (Ich bin), - in Reflexionen mit der Umwelt (wie bin ich und wie sehe ich mich im Vergleich zur Umwelt / wie sehen mich Andere?
– stimmt das Denken Anderer über mich mit meinem DenKen überein? Warum bin ich so, wie ich bin? NachdenKen über sich: Was wäre wenn …, wäre ich dann auch so, oder anders? Wenn anders, warum anders? Inwieweit ist das Ich, das Sein, das Selbst im Vergleich mit der Umwelt variabel? Wenn mein Ich, Sein, Selbst variabel ist, was, wer bin ich wirklich?
Anmerkung: Viele Menschen schaffen dieses „über sich nachdenKen“ nicht. Siehe dazu "Intelligenz und Gene"

b. Den Verständnis-Sinn für Andere. Warum denken und handeln Andere ähnlich, wie ich, oder anders, oder gegensätzlich? Bin ich in der Lage und willens Andere zu verstehen und durch das Verstehen sie zu akzeptieren? Was bedeutet für mein DenKen Andere zu akzeptieren?

c. Den Gerechtigkeitssinn: Warum bin ich mehr oder weniger mit körperlichen oder finanziellen Möglichkeiten im Vergleich zu Anderen ausgestattet? Wurde/werde ich gerecht behandelt? Behandle ich die anderen Menschen, die Umwelt gerecht? Warum handle ich gerecht, während viele ungerecht sind und auch ich ungerecht behandelt werde? Verstehe ich, was Gerechtigkeit bedeutet?

Hinweis zum Gerechtigkeitssinn vom 02.10.2015:
Nach meinen Beobachtungen haben Soziopathen keinen Gerechtigkeitssinn.
Dies zeigt sich auch in ihrem Verhalten, im "nicht zugeben können" (DI) und "sich nicht entschuldigen können"
Ich denke, dass im Gegensatz zu den Ergebnissen der Forscher aus den 1970iger-Jahren "Warum gibt es Soziopathen?" nicht das soziale und familiäre Umfeld zur Gewissensausbildung angeführt werden darf und die Soziopathen als die "Übriggebliebenen" oder die "Gewissenlosen" bezeichnet werden sollten.
Meinen Überlegungen nach sind die Soziopathen diejenigen unter uns, die deswegen kein Gewissen haben, weil sie in ihrem Gehirn keine geistige Kapazität für die Entwicklung eines Gerechtigkeitssinnes haben.
Wahrscheinlich können Soziopathen noch nicht mal den Verständnissinn entwickeln.
Da diese beiden Sinne, der Gerechtigkeitssinn und der Verständnissinn unter Punkt 3 als Oberbegriff den Gehirnsinn haben, kann weiter gefolgert werden, dass es bei Soziopathen keinen Gehirnsinn gibt.
Deshalb würde ich den Soziopathen nicht etwas die Gehirnkapazität absprechen.
Soziopathen sind Menschen mit einem Defizit an Menschlichkeit, als Folge des Fehlens des Gehirnsinns.
Dieses Defizit bedeutet aber aus der Sicht eines Soziopathen keinen Nachteil, denn deren Gehirn hat anstelle des Gewissens ein Strategiezentrum entwickelt, welches die "menschlichen Menschen" ausnutzt und diese Menschen für ihre unmenschlichen Ziele einsetzt. Ob dabei Menschen zu Schaden kommen, oder umkommen, und seien es Tausende, das spielt bei einem Soziopathen keine Rolle, da sie gewissensfrei* sind.
* gewissensfrei bedeutet hier "von Gewissen frei". Dies steht im krassen Gegensatz zum Grundrecht der "Gewissensfreiheit", was bedeuten soll: Freie Entscheidungen ohne äußeren Zwang zu treffen. Die Gewissensfreiheit ist ein humanistisches Ideal.
Wenn man sieht, wie im Alltag die Gewissensfreiheit umgesetzt wird, dann wäre es mir lieber, wenn die Gewissensfreiheit zukünftig so beschrieben wird, dass die Entscheidungen frei von Gewissen gefällt werden.
Siehe dazu auch "die 6 Reflexionen" (Nr. 10) Ein Soziopath hat die Stufe 7 erreicht. Dort, in der Stufe 7 geht es nur um Macht und Machterhaltungsprizipien. D.h., auf der Stufe 7 kann man noch nicht reflektieren und sich im Bezug zur Umwelt sehen und verstehen. Ende Hinweis vom 02.10.2015

d. Den Sinn-Sinn: Macht es Sinn für mich und Andere Verständnis zu haben und Gerechtigkeit zu verstehen und anzustreben? Wenn ja, warum? Was ist der Sinn über einen Sinn nachzudenken? - evtl. zur Absicherung des eigenen DenKens? Bin ich überhaupt in der Lage mein DenKen in sich selbst zu kontrollieren und bei festgestellten Fehlern diese mir selbst zugeben zu können? Kenne ich meine Vorurteile/Nachteile und kann ich damit so umgehen, dass sie mein DenKen nicht behindern/blockieren?

e. Den Bewusstseins-Sinn: Wenn man in der Lage ist a – d zu durchdenken, dann kann man von Bewusstsein ausgehen.

f. Den Erkenntnis-Sinn: Wenn man in der Lage ist aus a – e neue Schlüsse = Erkenntnisse zu ziehen.


Was habe ich gerade gemacht? – gedacht!

-> siehe auch "Was ist der Sinn des DenKens?" in DI ÜDD (Nr. 107)

Resümee aus 107:

Der Sinn des Denkens ist:
Sich in seinem Denken zu verstehen,
im Denken frei zu sein (durch das Denken frei zu werden)
mit der Folge Glück empfinden zu können.

Ulrich H. Rose vom 10.08.2010
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Einschub am 22.07.2012: Was ist, wenn ich im Traum sehe? Ist da das Auge beteiligt?
Ich denke nicht. Da ist nur das Gehirn beteiligt.
Dies zum schwachsinnigen* Begriff "Seh-Sinn". Ende Einschub
*
im Sinne schwach
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Der Sinn findet sich nicht in der Gehirnmasse wieder,
er ist nur „ in sich“ zu finden.

(Der Unterschied von Gehirn zu Gehirn und zum Begriff „Sinn“)
Ulrich H. Rose vom 29.03.2013

Siehe dazu auch "Was ist ein Begriff" in Definition-Bewusstsein.de und der dortigen Erklärung der Begriffes Sinn: "Was bedeutet der Begriff Sinn?"
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Das Gehirn ist das einzige Sinnesorgan

Der Gehirnsinn nach Ulrich H. Rose

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Weiterführende Gedanken am 14.05.2013, zum vor ca. 6 Wochen gedachten Satz: Der Sinn findet sich nicht in der Gehirnmasse wieder, er ist nur „ in sich“ zu finden.

Dazu stelle ich mir mein Gehirn vor, in welchem durch chemische Ablagerungen Daten = Begriffe und evtl. auch Bedeutungen und Eindrücke zu den Begriffen (wie Gerüche, Bilder, Hautkontakte, u.s.w.) durch Verknüpfungen miteinander abgelegt sind.
Wenn es so wäre, wie im vorangegangenen Satz beschrieben, dann müssten sehr schwer zu verstehende Begriffe und demzufolge auch sehr schwer zu beschreibende Begriffe, wie Würde, Intelligenz, Bewusstsein, Erkenntnis, Weisheit, sehr komplex im Gehirn abgelegt sein, was ich mir so (in meinem Gehirn) kaum bis nicht vorstellen kann,

oder

es gibt eine nichtmaterielle Gedankenwolke = eine immaterielle Gedankenwolke, gefüllt mit einem nichtmateriellen Gedankenkonzentrat, welche sich aus den chemischen Ablagerungen, nur während des Denkprozesses, im Gehirn bildet. Wenn Du den letzten LINK vollständig gelesen hast = "Was ist der Sinn des DenKens?" in DI ÜDD (Nr. 107), dann wirst Du dort die "immaterielle Gedankenwolke" beschrieben bekommen haben.

Diese immaterielle Gedankenwolke könnte erklären, warum manche Menschen die sehr schwer zu verstehende Begriffe in keinster Weise begreifen können, da sie diese "immaterielle Gedankenwolke" nicht bilden können.

Dies erklärt dann nur mir im Besonderen, warum ich mir in meiner Jugend ellenlange Formeln nicht merken wollte - wenn ich sie mir statt dessen herleiten konnte.

Ich wollte früher und ich will auch noch heute aus meinem vorhandenen Wissen (chem. Ablagerungen im Gehirn) etwas sehr schwer zu Verstehendes herleitend - und mit eigenen Gedanken und nicht mit fremden Wissen - erklären. Was mir auch immer gelingt, nur nicht auf die gleiche Art und Weise. D.h., das Gedankenkonzentrat hat nicht immer die gleichen Bestandteile und das Ergebnis variiert etwas. Nur der Sinn, der sich aus dem Gedankenkonzentrates ergibt, wird von mir immer richtig getroffen. Hierzu der Querverweis auf die Nr. 3, den Gehirnsinn.

Dies erklärt dann auch nur mir meine, in den letzten 2 Jahren sich steigernden Behauptungen, dass es zwischen denken und dem DenKen einen Riesenunterschied gibt.

Ein für mich großartiger Zwischengedanke dazu:
Jetzt verstehe ich auch eher die gescheiten = wissensbeladenen und wissensüberladenen Mitmenschen, die sich höchstwahrscheinlich komplizierte Gedankengänge merken müssen, ich sage immer "in sich eintrichtern müssen". Dies hat zur Folge, dass sie nicht wirklich wissen, was sie sich da eingetrichtert haben und das führt zu einem Glauben des Wissens.
Wenn man den Teilsatz "Glauben des Wissens" übersetzt, dann ergibt sich daraus: Nicht wissen, was man weiß. Querverweis dazu auf Platon „Ich weiß, dass ich nichts weiß“.

Zwei nicht sehr einfache Beispiele dazu, um das zu verdeutlichen, dass viele, gescheite Menschen glauben zu wissen:
(wenn die Beispiele einfach wären, dann würden die gescheiten Menschen darauf nicht reingefallen sein)

Beispiel 1 und eigentlich noch zu verstehen, wenn man des DenKens in der Lage ist:
Immanuel Kant wird immer noch als einer der bedeutendsten Vertreter der abendländischen Philosophie beschrieben.
Viele gescheite Menschen um mich herum ziehen sich an Kant hoch und brabbeln seinen hochgradigen Schwachsinn nach, wie z. Bsp. "Kritik der reinen Vernunft". Wenn man nur ein bisschen Hirn hat und DenKen kann, dann ist alleine dieser Satz "in sich" Schwachsinn hoch drei.
Unter der Nr. 206 findest Du meine meine vernichtende Kritik an Immanuel Kant. (Nr. 206)
Die Voraussetzung für klares DENKEN und um zu verstehen, was Kant für Kardinalfehler machte, ist die Begriffserschließungslogik (DI), kurz BeLo von mir genannt.
Mein Resümee: Sehr viele - eigentlich alle gescheiten Menschen, die vorgeben/vorgaben = glaubten Kant verstanden zu haben, sind auf Immanuel Kants Schwachsinn (im Sinne schwach) reingefallen.

Beispiel 2 ist kaum noch zu verstehen, da man dafür die von mir hier postulierte Gedankenwolke bilden müsste:
Ich behaupte, dass ich der einzige Mensch bin, der weiß, was Zeit ist. Dies Dir hier zu erklären ist mir nicht möglich, da ich für mich auch diese Gedankenwolke - während des NACHDENKENS über die Zeit - bilde und dann "sehe", was Zeit ist. Wenn Du mich telefonisch kontaktest, dann kann ich Dir selbstverständlich die Zeit erklären. Dies deshalb, weil ich entsprechend Deinem Kenntnisstand vorgehe. Wichtig dabei: Auch ein sehr einfacher Mensch ohne große Bildung kann von mir verständlich die Zeit erklärt bekommen.
Zumindest kann ich mit "meinem Wissen der Zeit" Fehler der Wissenschaftler zum Thema Zeit sofort erkennen.
Dies war so am 23.09.2011, als in den Medien die Meldung verbreitet wurde, dass Antonio Ereditato, Professor für Hochenergiephysik an der Universität Bern und Leiter des OPERA-Projekts auch noch verwundert feststellte, dass Neutrinos am OPERA-Detektor in Gran Sasso 60 Nanosekunden zu schnell am Ziel ankamen, d.h. die Lichtgeschwindigkeit überschritten wurde. Mir war sofort klar, dass diese Meldung falsch ist.
Später stellten die Wissenschaftler fest, dass ein Messfehler wegen eines Kabelfehlers vorlag.
Mein Resümee: Sehr viele - eigentlich all die gescheiten Menschen, die den Zahlen glaubten, die sind auf diese Zahlen reingefallen.



Mein, für mich interessantester Gedanke vom 20.05.2013 aus allem Nach-Gedachten vom 14.05.2013 und in dieses 6 Tagen von mir immer wiederholt durchgelesener Nr. 135 ist der, dass es verfolgenswert wäre, wie sich Menschen, vor allem gescheite Menschen mit solchen Gedanken befassen und auseinandersetzen:

Müssen gescheiten Menschen mit ihrem großen Wissensspeicher dieses von mir Erdachte "glaubend lernen", da sie keine Gedankenwolke bilden können, um dann dieses Wissen exakt, da gelernt, wiedergeben zu können?

oder

legen gescheite Menschen dieses Wissen doch so komplex im Gehirn ab, dass sie dieses angelegte Wissen auch verstehen, um es dann wiederum exakt wiedergeben zu können?

oder

legen einige Menschen dieses Wissen "verstehend" ab und können dann dieses Wissen "dem Sinn nach" wiedergeben, da sie den Sinn in "Ihrer Gedankenwolke" bilden können?

Hier erbitte ich um Antworten an ulrichhrose@web.de
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Soziopathen sind Menschen mit einem Defizit an ...

Soziopathen sind Menschen mit einem Defizit ... Soziopathen sind Menschen mit einem Defizit an Menschlichkeit, als Folge des Fehlens des Gehirnsinns. Spruch von Ulrich H. Rose vom 02.10.2015

Wenn es Dich interessiert, was ich zum Begriff "menschlich" denke, dann klicke den LINK an.
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Zusammenfassung am 28.07.2018, ca. 8 Jahre später:

Es kann nur einen Sinn geben.


Dieser Satz ergibt sich, wenn Du in Definition-Intelligenz.de "Was ist ein Begriff?" durchliest.

Übersetzt heißt der Satz "Es kann nur einen Sinn geben":
Da "Sinn" dasselbe ist, wie "richtig", bedeutet das "Es gibt nur eine Wahrheit".

Hier die Sinne:

Der Gehirn-Sinn.
der Sinn Sinn zu erzeugen. ‹bersetzt: Richtiges zu erdenKen und demzufolge die Wahrheit auszusprechen.

Der Verstšndnis-Sinn
der Sinn sich selbst als Mensch - und in Bezug zur Umwelt - zu begreifen

Der Sinn-Sinn
der Sinn sich selbst als Gehirn zu begreifen. Das ist wesentlich schwieriger, als der Verstšndnis-Sinn.

Der Bewusstseins-Sinn
der Sinn sich selbst im Moment zu begreifen.

Der Erkenntnis-Sinn
der Sinn aus Millionen von Momenten NEUES zu erdenken.

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Der Sinn des Denkens ist Glück empfinden zu können

Der Sinn des Denkens ist Glück empfinden zu können . .. Spruch von Ulrich H. Rose vom 15.12.2008

Aus der Nr. 107 "Was ist der Sinn des DenKens?"

Siehe auch "Was bedeutet der Begriff Sinn?" (DI)

Siehe auch zu "aus Millionen Momenten etwas Neues zu erdenken" -> "Was ist eine Erkenntnis" (DI)
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Erkenntnisreiches im Erkenntnis-Reich


Dies alles wird noch gedeckelt von der
Weisheit und dem AGU. (DI)

Das war's!
(Oh, auch 5 Sinne)

Ende der Zusammenfassung vom 28.07.2018
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Hier geht es weiter oder zurück = LINK rechts unten

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Generelles zu den Sinnesorganen:
Zu den klassischen, wahrscheinlich von Aristoteles postulierten Sinnen gehören die uns bekannten 5 Sinne: Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken und Riechen. Jedem dieser Sinne ist ein Sinnesorgan zugeordnet. Dem Sehen das Auge, dem Hören das Ohr, dem Fühlen die Haut, dem Schmecken der Mund/die Zunge, dem Riechen die Nase.

Die Neurowissenschaftler kommen auf weiter 5 Sinne, welche die 5 klassischen Sinne auf 10 Sinne ergänzen.
Den Gleichgewichtssinn (vestibuläre Sinn = räumliche Orientierung und Körper-Balance)
Der Körpersinn (Propriozeption) = das Gefühl für den eigenen Körper, das Wahrnehmen von Körperbewegung. Der Körpersinn wird gesplittet in den viszeralen Sinn = Die Wahrnehmung der inneren Organe, auch Hunger, die Temperatur-Wahrnehmung durch Thermorezeptoren und die Nozirezeptoren (nocere, lat.: schaden) = ein unabhängiges System aus langsamen und schnellen Nervenbahnen um angemessen auf drohende Verletzungen reagieren zu können

Egal, ob wir 5, 7, 10 oder auch 12 Sinne zugrunde legen und diesen Sinnen die entsprechenden Sinnesorgane/ Rezeptoren zuordnen, alle diese Sinnesorgane wären ohne Sinn, wenn es nicht die Steuereinheit, das Gehirn gäbe, in welches die Rezeptoren dieser Sinnesorgane ihre Impulse schicken, um dort ausgewertet zu werden mit entsprechenden Reaktionen für den Organismus.

Meinen Überlegungen nach gibt es nur ein Sinnesorgan, das Gehirn, welches den Impulsen der Rezeptoren erst Sinn gibt durch Zuordnung und Vergleiche. Da ein Impuls von einem sogenannten Sinnesorgan noch keinen Sinn macht – erst das Gehirn macht daraus einen Sinn - wäre es sinnvoll diesen Sinnesorganen die Vorsilbe Sinn.. zu entziehen und durch eine andere Vorsilbe zu ersetzen. Das ist aber zu meinem folgenden Leitgedanken, das Gehirn ist das einzige Sinnesorgan, eher nebensächlich.
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Das Gehirn ist das einzige Sinnesorgan des Menschen:

Meine Postulate:

1. Nur das Gehirn kann dem Wirrwarr der Impulse – auch von 2 und mehr (Sinnes-) Organen aus kommend – einen Sinn geben.

2. Aus der Feststellung 1. ergibt sich ein weitaus größerer Gedanke, wenn man/frau denKen kann. Dies ist der Beginn des DenKens und NachdenKens über unser einziges Sinnesorgan, unser Gehirn. Wenn dieses Gehirn den ankommenden Reize/Sinneswahrnehmungen einen Sinn geben kann, dann müsste es doch auch dazu fähig sein sich selbst a. zu verstehen und b. einen Sinn "in sich" zu finden. Es muss auch eine Eigenwahrnehmung des Gehirns, einen Gehirn-Sinn geben. Das heißt, es könnte einige Menschen/Gehirne (vielleicht nicht alle Menschen/Gehirne) geben, denen es möglich sich selbst zu verstehen. Die erste großartige Stufe wäre, sich in seinem DenKen - in Reflexionen zur Umwelt - zu verstehen.

3. Dieser Gehirnsinn unterteilt sich nach meinem Denken in:

a. Den Verständnis-Sinn für sich selbst - im Sein (Ich bin), -in Reflexionen mit der Umwelt (wie bin ich und wie sehe ich mich im Vergleich zur Umwelt / wie sehen mich Andere?
– und stimmt das Denken Anderer über mich mit meinem DenKen überein?) Warum bin ich so, wie ich bin? Mittels Fallstudien ermitteln: Was wäre wenn …, wäre ich dann auch so, oder anders? Wenn anders, warum anders? Inwieweit ist das Ich, das Sein, das Selbst im Vergleich mit der Umwelt variabel? Wenn mein Ich, Sein, Selbst variabel ist, was, wer bin ich wirklich?
Anmerkung: Die meisten Menschen können dieses „über sich nachdenken“ nur bis zur 2. Zeile erfassen.

b. Den Verständnis-Sinn für Andere. Warum denken und handeln Andere ähnlich, wie ich, oder anders, oder gegensätzlich? Bin ich in der Lage und willens Andere zu verstehen und durch das Verstehen sie zu akzeptieren? Was bedeutet für mein DenKen Andere zu akzeptieren?

c. Den Gerechtigkeitssinn: Warum bin ich mehr oder weniger mit körperlichen oder finanziellen Möglichkeiten im Vergleich zu Anderen ausgestattet? Wurde/werde ich gerecht behandelt? Behandle ich die anderen Menschen, die Umwelt gerecht? Warum handle ich gerecht, während viele ungerecht sind und auch ich ungerecht behandelt werde? Verstehe ich, was Gerechtigkeit bedeutet?

Hinweis zum Gerechtigkeitssinn vom 02.10.2015:
Nach meinen Beobachtungen haben Soziopathen keinen Gerechtigkeitssinn.
Dies zeigt sich auch in ihrem Verhalten, im "nicht zugeben können" (DI) und "sich nicht entschuldigen können"
Ich denke, dass im Gegensatz zu den Ergebnissen der Forscher aus den 1970iger-Jahren "Warum gibt es Soziopathen?" nicht das soziale und familiäre Umfeld zur Gewissensausbildung angeführt werden darf und die Soziopathen als die "Übriggebliebenen" oder die "Gewissenlosen" bezeichnet werden sollten.
Meinen Überlegungen nach sind die Soziopathen diejenigen unter uns, die deswegen kein Gewissen haben, weil sie in ihrem Gehirn keine geistige Kapazität für die Entwicklung eines Gerechtigkeitssinnes haben.
Wahrscheinlich können Soziopathen noch nicht mal den Verständnissinn entwickeln.
Da diese beiden Sinne, der Gerechtigkeitssinn und der Verständnissinn unter Punkt 3 als Oberbegriff den Gehirnsinn haben, kann weiter gefolgert werden, dass es bei Soziopathen keinen Gehirnsinn gibt.
Deshalb würde ich den Soziopathen nicht etwas die Gehirnkapazität absprechen.
Die Soziopathen sind für mich Menschen mit einem Defizit an Menschlichkeit, als Folge des Fehlens des Gehirnsinns.
Dieses Defizit bedeutet aber aus der Sicht eines Soziopathen keinen Nachteil, denn deren Gehirn hat anstelle des Gewissens ein Strategiezentrum entwickelt, welches die "menschlichen Menschen" ausnutzt und diese Menschen für ihre unmenschlichen Ziele einsetzt. Ob dabei Menschen zu Schaden kommen, oder umkommen, und seien es Tausende, das spielt bei einem Soziopathen keine Rolle, da sie gewissensfrei* sind.
* gewissensfrei bedeutet hier "von Gewissen frei". Dies steht im krassen Gegensatz zum Grundrecht der "Gewissensfreiheit", was bedeuten soll: Freie Entscheidungen ohne äußeren Zwang zu treffen. Die Gewissensfreiheit ist ein humanistisches Ideal.
Wenn man sieht, wie im Alltag die Gewissensfreiheit umgesetzt wird, dann wäre es mir lieber, wenn die Gewissensfreiheit zukünftig so beschrieben wird, dass die Entscheidungen frei von Gewissen gefällt werden.
Siehe dazu auch "Die 6 Reflexionen". Ein Soziopath hat die Stufe 7 erreicht. Dort, in der Stufe 7 geht es nur um Macht und Machterhaltungsprizipien. D.h., auf der Stufe 7 kann man noch nicht reflektieren und sich im Bezug zur Umwelt sehen und verstehen. Ende Hinweis vom 02.10.2015

d. Den Sinn-Sinn: Macht es Sinn für mich und Andere Verständnis zu haben und Gerechtigkeit zu verstehen und anzustreben? Wenn ja, warum? Was ist der Sinn über einen Sinn nachzudenken? - evtl. zur Absicherung des eigenen DenKens? Bin ich überhaupt in der Lage mein DenKen in sich selbst zu kontrollieren und bei festgestellten Fehlern diese mir selbst zugeben zu können? Kenne ich meine Vorurteile/Nachteile und kann ich damit so umgehen, dass sie mein DenKen nicht behindern/blockieren?

e. Den Bewusstseins-Sinn: Wenn man in der Lage ist a – d zu durchdenken, dann kann man von Bewusstsein ausgehen.

f. Den Erkenntnis-Sinn: Wenn man in der Lage ist aus a – e neue Schlüsse = Erkenntnisse zu ziehen.


Was habe ich gerade gemacht? – gedacht!

-> siehe auch "Was ist der Sinn des DenKens?" in DI ÜDD (Nr. 107)
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Die 8 menschlichen Sinne: Stumpfsinn, Irrsinn, ...

Die 8 menschlichen Sinne: Stumpfsinn, Irrsinn, ... Die 8 menschlichen Sinne: Stumpfsinn, Irrsinn, Schwachsinn, Starrsinn, Trübsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Unsinn. Spruch von Ulrich H. Rose vom 26.11.2018

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Soziopathen haben keinen Gehirnsinn. Das bedeutet

Soziopathen haben keinen Gehirnsinn. Das ... Soziopathen haben keinen Gehirnsinn. Das bedeutet, Soziopathen funktionieren nach den Vorgaben des Stammhirns ohne DenKen im Großhirn. Spruch von Ulrich H. Rose vom 21.01.2019

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